Patrick Beck
Person
Text
Aether
Zweite Hand
Impressum
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Über Ich habe ein Haus aus Licht gebaut:
Tagesspiegel vom 10. 4. 2011
Ein Haus, ein Traum, ein Sturm
aus: Leipziger Internetzeitung vom 4. 1. 2011
Ein Buch für kurze Fluchten
... Logisch sind auch Patrick Becks Bilder nicht. Die Orte verändern sich, während er sie schildert. So, wie es ja auch ist,
wenn man so recht nachdenkt, mit dem eigenen Leben. Man läuft dieselben Pfade. Doch wenn man zurückdenkt, kann das nicht sein.
Man hat die früheren Wege anders in Erinnerung. Man baut sich ein Haus. Und passt es an. Und doch wird es nie das richtige,
perfekte, ganz und gar fertige Haus. Möglich, dass am Ende das Haus aus Licht das perfekte ist. Man kann es sich zumindest angucken.
Und dann? - Imaginäre Orte sind wesentlich dynamischer als die Orte diesseits der Traumtüren. Manche Orte sind auch so,
da möchte man den Träumer - ganz wie Papa und Mama - an den Ohren schnappen: Genug geträumt. Das Essen steht auf dem Tisch
und wir sitzen alle in der Küche. Träumer haben es schwer. Die anderen sind immer woanders. Träumen ist ein klein wenig egoistisch.
Deswegen kommt so selten ein wir drin vor. Es ist also ein Büchlein für kleine Ausflüchte, wenn man sich ein wenig
aus dem Küchentrubel absentieren will in die Ecke mit dem Sessel und der Lampe. Und wenn dann jemand vorwurfsvoll fragt:
Wo bist du schon wieder? - Dann kann man zumindest das Büchlein vorweisen: Es ist nicht so dick. Ich komme diese Woche
noch zurück. Bis gleich. (Ralf Julke)
aus: Theo Breuer, Im Jahr des Buches 2010, poetenladen.de
Verschiedenste Orte imaginieren die Worte, anhand derer Patrick Beck in dem kleinen Buch mit dem großen Titel
Ich habe ein Haus aus Licht gebaut mich an die entlegensten, bisweilen kafkaesk anmutenden Plätze der Phantas(magor)ie entführt.
Mal dunkel, mal hell, mal schrill, mal still, sind es vor allem die kurzen Texte, die mich in besonderer Weise affizieren.
Das Buch entführt den Leser an Orte, die er noch nie gesehen, von denen er aber geahnt hat, dass es sie gibt,
vielleicht auch nur in ihm selbst. Jede Begegnung mit diesen Orten ist deshalb auch eine Begegnung des Lesers mit sich selbst.
Patrick Becks lyrische Prosa verfolgt keine Fabel, sondern ist mit Spurensuche wohl am besten beschrieben, für die er unverbrauchte Bilder findet.
(Michael G. Fritz)
Dresdner Neueste Nachrichten vom 29. 9. 2010
Sehr feinsinnige Beobachtungen des Unsichtbaren... (Tomas Gärtner)
Über Swantegard:
SAX - Das Dresdner Stadtmagazin, Heft 11/08
Ein wichtiges Thema, das auf die Hörspielbühne gehört. (Li Lien)
Kunststoff-Kulturmagazin Oktober / November 2008
Auf leichtfüßige Art schafft Patrick Beck mit Swantegard den Spagat zwischen Realität und Märchen. Zwischen bedachtem Einsatz
der Töne und Wörter und dem Effekt der bezauberten Verwunderung, der nach dem Hören des Stückes bleibt. (Lars Reyer)
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